Studie über "unerwartetes Wirtschaftswachstums" in Europa

Die Forscher des Bruegel Think Tanks liefern eine detaillierte Analyse der Wachstumsleistung der EU-Regionen zwischen 2003 und 2015.

Worum es hier geht

In einem auf Bruegel Zsolt Darvas veröffentlichten Blogbeitrag analysieren Jan Mazza und Catarina Midoes die Wirtschaftsleistung von 1.337 europäischen Regionen und Gemeinden. Die Autoren konzentrieren sich dabei jedoch nicht auf die Pro-Kopf-Wachstumsindikatoren per se, sondern berücksichtigen sie auf Grundlage von wirtschaftstheoretischen Erkenntnissen und der zwischen 2003 bis 2015 erhobenen Daten für regionsspezifische Wachstumstreiber, um einen Maßstab für das potentielle Wachstum zu erhalten. Danach vergleichen sie den letztgenannten Indikator mit den tatsächlichen Wachstumsraten, um zu erfassen, welche Regionen ein "unerklärliches Wirtschaftswachstum" erlebt haben. Zwei Heatmaps verdeutlichen den Unterschied zwischen tatsächlichen und erwarteten Wachstumsraten.

Warum uns das gefällt

Die Bruegel’s Analyse liefert aktuelles Insiderwissen zum europäischen Wirtschaftswachstum. Darüber hinaus könnte der Blogpost Ausgangspunkt werden für neue Erkenntnisse in Regionen, die 

« unerklärliches Wirtschaftswachstum » erfahren haben. Zudem zeigt die Studie, wie wichtig es ist, derartige Recherchen auf lokaler und regionaler Ebene durchzuführen. Noch dazu zeigt sie, wie unumgänglich Visualisierungen in Form von Karten sind, um akademische und journalistische Arbeiten der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

"Verfügbare Übersetzungen
Mittwoch, 12. Juni 2019

Quelle/n:

VoxEurop
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