Junge Menschen in Europa sind für mehr Integration und politische Mitbestimmung

Die TUI-Stiftung, die Projekte im Zusammenhang mit "Young Europe" unterstützt, hat die Studie Young Europe 2019 veröffentlicht, welche die Meinungen von 16- bis 26-jährigen EU-Bürgern zum Thema Integration und politische Mitbestimmung abbildet.

Worum es in dieser Studie geht

Laut der in 11 EU-Ländern durchgeführten Young Europe 2019 Studie sind "Asyl und Migration", "Umweltschutz" und "Wirtschaftspolitik" die wichtigsten Themen für junge Europäer. Diese neue Generation ist der Ansicht, dass sie in den nationalen Parlamenten besser vertreten ist als im EU-Parlament. Dennoch würden mindestens 60 Prozent von ihnen in einem hypothetischen Referendum für den Verbleib in der EU stimmen. In Frankreich, Spanien und Italien jedoch scheint die Zustimmung für eine EU-Mitgliedschaft gegenüber dem Niveau von 2018 abgenommen zu haben. Der Anteil junger Menschen, der sich einer europäischen Identität zugehörig fühlt, ist in Spanien, Griechenland und Italien am höchsten.

Warum es uns gefällt

Durch die Konzentration auf eine bestimmte Altersgruppe, zeichnet der TUI-Bericht ein umfassendes Bild von den politischen Ansichten, Ängsten und Erwartungen der neuen Generationen in Europa. Einzig in seiner Art würde der Bericht mehr Aufmerksamkeit seitens der Politiker und der Zivilgesellschaft verdienen. Denn er macht deutlich, dass sich junge Menschen europäischer fühlen als die allgemeine Bevölkerung. Bemerkenswert ist, dass dies auch für Länder gilt, in denen euroskeptische Kräfte und Regierungskoalitionen in den letzten Jahren an Boden gewonnen haben, so wie zum Beispiel in Italien.

"Verfügbare Übersetzungen
Mittwoch, 08. Mai 2019

Quelle/n:

Voxeurop
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