Zunehmende Stellenangebote: Tschechische Republik auf Platz 1

In diesem mitteleuropäischen Land ist der Anteil der freien Stellen fast doppelt so hoch wie der europäische Durchschnitt.

Nach den neuesten Eurostat-Daten erlebte der Arbeitsmarkt in Europa seit dem ersten Quartal 2014 eine Phase relativen Wachstums, und erreichte erneut das Niveau von 2012 (1,5 Prozent). Dies gilt sowohl für die Länder des Euroraums, als auch alle anderen Länder der Europäischen Union. Seit 2012 verzeichnet die gesamte EU eine noch deutlichere Verbesserung, die im Vergleich zum Euroraum einen Anstieg von 0,1 Prozent aufweist.

Während die Leistung der EU-Länder mehr oder weniger stabil ist, sticht ein Land unter den anderen hervor: Die Tschechische Republik, deren Quote der offenen Stellen im dritten Quartal 2017 bei 4,1 Prozent lag (fast doppelt so hoch wie 2014). Dies ist nicht nur ein weitaus größerer Wert als der EU-Durchschnitt (+2 Prozent im dritten Quartal 2017), sondern auch um ein Vielfaches höher als jener Deutschlands (2,7 Prozent).

Die Statistik der offenen Stellen (Job vacancy statistics, kurz JVS) (http://ec.europa.eu/eurostat/cache/metadata/en/jvs_esms.htm) gibt Aufschluss über das Niveau und die Struktur der Arbeitsmarktnachfrage in der Europäischen Union, sowie die Anzahl der offenen und besetzten Stellen.