Es renkt sich wieder ein

In der EU und im Euroraum geht die Staatsverschuldung im zweiten Quartal 2017 leicht zurück

Laut den Ende 2017 veröffentlichten Eurostat-Daten ist der – als Prozentsatz des Bruttoinlandsprodukts (BIP) berechnete – öffentliche Schuldenstand in den 19 Ländern der Eurozone und der EU im zweiten Quartal 2017 insgesamt relativ stabil.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist ein leichter Rückgang zu verzeichnen (-1,1 Prozent für die Eurozone und -0,4 Prozent für die EU).

Zu den am stärksten verschuldeten Ländern gehören Belgien, Portugal, Zypern, Griechenland, und Italien. Roms Verhältnis des BIP zum Schuldenstand liegt bei 134,7 Prozent, was 2.281.978 Millionen Euro entspricht. Damit ist Italien (nach Griechenland) das höchstverschuldete Land der EU. Laut den Euro-Konvergenzkriterien darf die Staatsverschuldung die 60-Prozent-Marke des BIP nicht überschreiten.

Unter den am wenigsten verschuldeten Ländern befinden sich – ohne große Überraschung – Luxemburg (23,4 Prozent), gefolgt von Bulgarien (27,7 Prozent) und Rumänien (37,2 Prozent).

Die vierteljährliche Staatsverschuldung entspricht der Brutto-Gesamtverschuldung am Ende eines jeden Quartals: Die Daten werden in Millionen Euro, in Millionen der nationalen Währungseinheiten, als Prozentsatz des BIP, sowie Anteil an der Gesamtverschuldung gemessen. All diese Werte übermitteln die nationalen Behörden (nationale statistische Ämter, Zentralbanken oder Finanzministerien) an Eurostat.

Dienstag, 23. Januar 2018

Quelle/n:

VoxEurop
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