Die Kluft zwischen den Geschlechtern bleibt bestehen

In den letzten zehn Jahren hat sich die Arbeitslosenquote der Frauen allmählich jener der Männer angenähert. Allerdings ist die Parität auch hier längst überfällig.

Nach den jüngsten von Eurostat veröffentlichten Zahlen (http://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php/Unemployment_statistics) gab es im November 2017 in der EU 18.116 Millionen Arbeitslose. Im Vergleich zum November 2016 sank ihre Zahl um 2.133 Millionen.

Nach den jüngsten von Eurostat veröffentlichten Zahlen (http://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php/Unemployment_statistics) gab es im November 2017 in der EU 18.116 Millionen Arbeitslose. Im Vergleich zum November 2016 sank ihre Zahl um 2.133 Millionen.

Die niedrigsten Arbeitslosenquoten in der EU verzeichneten die Tschechische Republik (2,5 Prozent), Malta und Deutschland (jeweils 3,6 Prozent). Und obgleich die höchsten Arbeitslosenquoten in Griechenland (20,5 Prozent im September 2017) und Spanien (16,7 Prozent) beobachtet wurden, ist Griechenland das EU-Land mit dem stärksten Rückgang (von 23,2 Prozent auf 20,5 Prozent). Gleich danach folgen Portugal (von 10,5 Prozent auf 8,2 Prozent), Kroatien (von 12,5 Prozent auf 10,4 Prozent) und Zypern (von 13,1 Prozent auf 11,0 Prozent).

Im November 2017 waren 3.698 Millionen unter-25-Jährige arbeitslos. Gegenüber November 2016 entspricht dies einem Rückgang von 2 Prozent auf 16,2 Prozent.

 

Die niedrigsten Quoten verzeichneten die Tschechische Republik (5 Prozent) und Deutschland (6,6 Prozent), die höchsten Griechenland (39,5 Prozent im September 2017), Spanien (37,9 Prozent) und Italien (32,7 Prozent).

 

Die Statistiken zeigen übrigens auch, dass sich das geschlechtsspezifische Gefälle bezüglich der Zahl der Arbeitslosen und der Arbeitslosenquote vergrößert. Während sich der erste Trend langfristig fortgesetzt hat, hat sich dieser seit Sommer 2015 wieder verschlechtert und erreichte im Dezember 2017 einen Wert von 0,4 Prozentpunkten zu Ungunsten der Frauen. Dies ist vor allem auf eine deutlich höhere Frauenerwerbslosenquote in den südeuropäischen Ländern zurückzuführen.

Donnerstag, 18. Januar 2018

Quelle/n:

VoxEurop

Übersetzung von:

Julia Heinemann | VoxEurop

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