Wahlen im Vereinigten Königreich 2019: Taktische Wahl könnte den Brexit verhindern

Diese Woche, fast dreieinhalb Jahre nach dem EU-Referendum, werden die britischen Wähler an die Urnen gebeten, um ein neues Parlament zu wählen und das endgültige Schicksal des Brexit zu besiegeln. Taktische Abstimmungen könnten den entscheidenden Unterschied machen und einen No-Deal- Brexit verhindern. 

Diese Woche, fast dreieinhalb Jahre nach dem EU-Referendum, werden die britischen Wähler an die Urnen gebeten, um ein neues Parlament zu wählen und das endgültige Schicksal des Brexit zu besiegeln. Taktische Abstimmungen könnten den entscheidenden Unterschied machen und einen No-Deal- Brexit verhindern. 

Worum es hier geht

In The Guardian erklärt der Wahlexperte und ehemalige YouGov-Präsident, Peter Kellner, dass "die Konservativen [am 12. Dezember] zwar auf dem Weg zu einer umfassenden Mehrheit im Parlament sind", paradoxerweise "die meisten Wähler aber Parteien unterstützen werden, die einen zeitnahen Brexit blockieren wollen". Um eine Tory-Mehrheit zu verhindern, müssten dïe Wähler der Labour-Party, der Liberaldemokraten, der Grünen, der Scottish National Party und der Plaid Cymru-Partei nicht unbedingt für den eigenen Kandidaten stimmen, sondern taktisch klug für den, der die meisten Chancen hat, den Tory-Gegner zu besiegen. 

Warum uns das gefällt 

Eine Infografik zeigt, dass die Anti-Brexit-Wähler in Schottland mehrheitlich die Scottish National Party, in Nordengland die Labour-Party und in Südengland eine Mischung aus Liberaldemokraten und Labour-Party wählen müssten, um den No-Deal-Brexit zu verhindern. Interessanterweise müssten Wähler, die nicht wollen, dass das Vereinigte Königreich die EU zu Johnsons Bedingungen verlässt, in den Londoner Bezirken Beaconsfield und South West Hertfordshire zwei unabhängige Kandidaten unterstützen.

Montag, 09. Dezember 2019

Quelle/n:

VoxEurop
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