Wie China sich seinen Weg nach Europa erkauft

Bloomberg nimmt Chinas diffuse, aber wachsende Präsenz in Europa in den letzten zehn Jahren unter die Lupe. Die Analyse beruht auf Daten zu Fusionen und Übernahmen, Investitionen und Joint Ventures.  

Worum es bei dieser Arbeit geht

Diese umfassende Analyse verfolgt das Wachstum der chinesischen Investitionen in Europa und zeigt, wie diese auf verschiedene Wirtschaftssektoren und verschiedene europäische Länder verteilt sind: Von der kritischen Infrastruktur in Ost- und Südeuropa bis hin zu High-Tech-Unternehmen im Westen.

Seit 2008 sind chinesische Staats- und Privatunternehmen an Transaktionen im Wert von mindestens 255 Milliarden Dollar auf dem europäischen Kontinent beteiligt. Rund 360 Unternehmen wurden übernommen: Vom italienischen Reifenhersteller Pirelli & C. SpA bis hin zur irischen Flugzeug-Leasinggesellschaft Avolon Holdings Ltd.. Ferner besitzen chinesische Unternehmen (teilweise oder vollständig) auch mindestens vier Flughäfen, sechs Seehäfen, sowie Windparks in mindestens neun Ländern und 13 professionelle Fußballteams.

Warum wir diese Arbeit schätzen

Diese umfassende Arbeit der Journalisten Andre Tartar, Mira Rojanasakul und Jeremy Scott Diamond verbindet eine datenbasierte Analyse mit richtungsweisenden Entwicklungen auf EU-Ebene. Die Durchdringung des chinesischen Kapitals hat auf der Ebene der Europäischen Union in der Tat eine rote Flagge hissen lassen: Während Deutschland, Frankreich und Italien auf einen EU-weiten Investitions-Überprüfungsmechanismus drängen, stehen die Regierungen in Griechenland, Portugal und Zypern einem solchen Schritt eher skeptisch gegenüber. Ihrer Meinung nach würde  da er die Fähigkeit ihrer Länder, dringend benötigtes Kapital anzuziehen, beeinträchtigen würde dieser die Fähigkeit ihre Länder beeinträchtigen, die dringend benötigten Kapitalflüsse anzuziehen.

Montag, 23. April 2018

Quelle/n:

OBC Transeuropa
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