Wer würde den Eurovision Song Contest gewinnen, wenn Google entscheiden würde?

Welche Länder würden das Finale erreichen, wenn die Google-Suche die Abstimmungsmuster der einzelnen Länder widerspiegelt, um beim Eurovision Song Contest Punkte zu vergeben?

Der belgische Datenjournalist Maarten Lambrechts erforschte, welche Länder das Finale erreichen würden und "wer ‘Sieg’ schreien würde", wenn die Google-Recherchen das Abstimmungsverhalten der einzelnen Länder widerspiegeln und den Punkten entsprechen würden, die beim Eurovision Song Contest vergeben werden, dessen letztes Finale am 12. Mai in Lissabon stattfand.

Die von Lambrechts ausgearbeitete Karte zeigt die 20 Länder, die das Halbfinale durchlaufen hätten und die 17 ausgeschiedenen Teilnehmer. Sechs Länder, Gastgeber Portugal und die "Big Five", sind automatisch für das Finale qualifiziert.

Da die von kleinen Ländern vergebenen Punkte genauso viel zählen wie die von größeren Ländern, verwandelte Lambrechts jedes Land auf der Karte in ein gleich großes Quadrat. San Marino ist demnach so groß wie Australien. In der Tat nimmt Australien seit 2015 am Wettbewerb teil, obwohl es so weit von Europa entfernt ist.

Die Simulation berücksichtigt das übliche Eurovision-Punktevergabesystem: Jedes teilnehmende Land vergibt zwischen 1 und 8 Punkten an 8 andere Länder. Die beiden Länder, die am besten gefallen haben, erhalten 10 und 12 Punkte. Das Land, das nach der Abstimmung die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt. Lambrecht berücksichtigte nur das Votum der Zuschauer, nicht die von der Fachjury vergebenen Punkte. Benutzer können überprüfen, an welche anderen Länder jedes Land seine Punkte verteilt. Zudem ordnet die Simulation die Länder nach den Ergebnissen der Suche. Und der Gewinner laut Google-Suche ist....

Samstag, 05. Mai 2018

Quelle/n:

VoxEurop
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