Die EU in den Augen ihrer Bürger: Verloren in einer Dämmerungszone?

Um die öffentliche Meinung über die EU zu verstehen, befragte PEW Bürger aus zehn Mitgliedsstaaten.

Photo: Pew

Worum es in dieser Arbeit geht

Eine kürzlich veröffentlichte PEW-Studie zeigt, dass die Mehrheit der EU-Bürger eine positive Meinung über die in Brüssel ansässigen Institutionen hat, wenn sie dazu aufgefordert werden, die EU allgemein zu beurteilen. Genau gesagt äußerten sich sieben von zehn Befragten in den zehn befragten Mitgliedstaaten positiv über die Union. Nur im Vereinigten Königreich und vor allem in Griechenland formulierte eine Mehrheit kritische Standpunkte. Die Analyse geht auch auf die Demographie der Befürworter und Kritiker der Union ein: Jüngere Menschen und linke Wähler schätzen die EU tendenziell mehr als andere „Kategorien“. Paradoxerweise zeigt die Umfrage jedoch auch, dass die Menschen glauben, dass die EU „ineffizient“, „eingreifend“ und „unfähig ist, die Bedürfnisse der Menschen zu verstehen“.

Warum uns diese Arbeit gefällt

Die jüngste PEW-Umfrage gibt einen umfassenden Überblick über den „Stand der Union“ aus Sicht der Bürger. Die Studie untersucht nicht nur die Gefühle gegenüber der EU, sondern auch die Sichtweisen der EU-Bürger zum Thema „Einwanderung“. Darüber hinaus zeigt die Analyse, wie Bürger in der gesamten EU die Rolle einzelner Mitgliedstaaten wie Deutschland und Frankreich auf der weltweiten Bühne bewerten. Die Umfrage, die so viele verschiedene Themen behandelt, kann die politischen Widersprüche aufzeigen, welche die heutige europäische politische Landschaft prägen.

Dienstag, 02. April 2019

Quelle/n:

VoxEurop
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