Der umfassendste Überblick über das geschlechtsspezifische Lohngefälle im Vereinigten Königreich

In wenigen Tagen läuft die Frist ab, bis zu der detaillierte Gehaltsangaben für männliche und weibliche Arbeitnehmer im Vereinigten Königreich eingereicht werden müssen. Allerdings lässt sich schon jetzt erkennen, dass fast 90 Prozent der Frauen noch immer für Unternehmen arbeiten, die ihnen weniger Geld bezahlen als ihren männlichen Kollegen.

Alle britischen Arbeitgeber mit mindestens 250 Mitarbeitern müssen bis zum 4. April melden, wie unterschiedlich sie ihre männlichen und weiblichen Arbeitnehmer bezahlen. Aus den bisher veröffentlichten Zahlen können sowohl die Unternehmen als auch die Regierung wesentliche Lektionen ziehen.

Die Daten  sind die umfassendsten, die je in einem Land erhoben wurden. Sie offenbaren nicht nur Großbritanniens schlechteste und beste Arbeitgeber im öffentlichen und privaten Sektor, sondern liefern auch die wichtigsten Erklärungen für das geschlechtsspezifische Lohngefälle. Folglich zeigen sie auch einige der wirksamsten Möglichkeiten auf, dagegen vorzugehen.

Die wichtigste Erkenntnis aus den Daten ist, dass Frauen mit überwältigender Wahrscheinlichkeit für einen Arbeitgeber arbeiten, der Männern allgemein betrachtet mehr Geld bezahlt. Als Hauptursache für dieses Lohngefälle wurde der Überschuss an älteren Männern im Vergleich zu den weniger zahlreichen Frauen ausgemacht .

Die Leser können einerseits nach spezifischen Unternehmen suchen, um zu vergleichen, wie diese in Bezug auf die Lohngleichheit abschneiden (hier gibt es so manche Überraschung). Andererseits können sie verschiedene Tätigkeitsbereiche nach der Größe des Lohngefälles ordnen.

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