Der Europarat warnt vor den zunehmenden Angriffen gegen Medien

Die Plattform für den Schutz des Journalismus und die Sicherheit von Journalisten des Europarates hat ihren Jahresbericht 2019 veröffentlicht. Die Analyse enthüllt, wie es um die (Un)Sicherheit von Journalisten in ganz Europa steht.

Europarat

Der Bericht , der auf einem koordinierten Warnmechanismus basiert, der von neun Partnerorganisationen unterstützt wird, liefert Daten über die Anzahl der Angriffe auf die Sicherheit und Integrität von Journalisten, registrierte Drohungen, Vorfälle von Festnahmen und Inhaftierung, repressive Rechtsvorschriften und Eingriffe von Regierungen.

Im Jahr 2018 wurden 140 alarmierende Benachrichtigungen an die Plattform übermittelt, von denen eine absolute Mehrheit (57 Prozent) als staatliche Drohungen bezeichnet wurden. Ungarn, Italien, die Türkei und die Russische Föderation werden als besonders beunruhigende Länder bezeichnet. Seit 2015 hat sich die Zahl der Warnungen über ernsthafte Bedrohungen für das Leben von Journalisten „fast verdoppelt“, heißt es in dem Bericht.

Warum uns diese Arbeit gefällt

Der Bericht zeichnet sich dadurch aus, dass er sowohl quantitative als auch qualitative Daten über den Stand der „Pressefreiheit“ enthält. Die detaillierte Analyse ermöglicht es dem Leser, sich ein klares Bild von der Vielfalt der Angriffe auf die Medien zu machen. Entscheidend ist, dass die Untersuchung auch positive Beispiele (z.B. Frankreich) umfasst, die zeigen, wie einzelne Länder auf Warnmeldungen reagiert haben. Der letzte Abschnitt des Berichts enthält eine Reihe von Tortendiagrammen, die einen grafischen Überblick über die Daten geben.

Dienstag, 05. März 2019

Quelle/n:

VoxEurop
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