Eine Bilanz der Liberalisierungen der öffentlichen Dienste in Europa

Seit den 1980er Jahren verfolgen die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten eine Politik der Liberalisierung der öffentlichen Dienstleistungsnetze (Kommunikation, Energie, Verkehr).

Seitdem öffnen sie den Wettbewerb schrittweise für Aktivitäten, die bis dato im Rahmen des nationalen oder territorialen Monopols organisiert wurden, und zwar ohne dabei die Auswirkungen zu studieren.

Um diese Lücke zu schließen, forderten die EU-Abgeordneten Marie-Pierre Vieu und Marie-Christine Vergiat, sowie die Konföderale Fraktion der Vereinten Europäischen Linken/Nordischen Grünen Linken (GUE-NGL) des Europäischen Parlaments eine Studie über drei Sektoren (Schienenverkehr, Elektrizität und Postdienstleistungen) in vier Mitgliedstaaten mit unterschiedlicher Geschichte und Situationen (Frankreich, Deutschland, Spanien und Slowakei). Diese reicht aus, um einige mögliche Reformen für die kommenden Jahre vorzuschlagen.

Mittwoch, 27. Februar 2019
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