Africapolis

Die Ende 2018 von der OECD ins Leben gerufene Africapolis-Datenbank bildet erstmals die Urbanisierungsdynamiken in Afrika ab. 

Die Ende 2018 von der OECD ins Leben gerufene Africapolis-Datenbank bildet erstmals die Urbanisierungsdynamiken in Afrika ab. Grundlage hierfür sind Daten, die für 7.500 Städte auf dem gesamten Kontinent verfügbar sind. Insbesondere ist zu erkennen, dass 45 der am dichtesten besiedelten Städte des Kontinents in Ägypten liegen oder dass der Golf von Guinea nicht weniger als 4.000 vernetzte Ballungsgebiete aufweist.

Diese einzigartige Datenbank ist sehr visuell und bietet Zugang zu Profilen für jedes Land, die den Anteil der städtischen Bevölkerung, die Anzahl der städtischen Gebiete, die Entfernungen zwischen ihnen, usw. anzeigen. Ein Werkzeug ermöglicht es auch, die Länder untereinander zu vergleichen. Eine Goldgrube, um diesen Kontinent, der bis 2050 voraussichtlich weitere 950 Millionen Menschen zählen wird, besser zu verstehen.

Originalartikel aus: http://www.africapolis.org/